Wichtige Versicherungen

In diesem kurzem Blog geht es um das Thema „Welche Versicherungen benötigt dein Kunde?“

Wichtige Versicherungen: Auf Zielgruppen achten!
Je nach Zielgruppe und je nach Kunde gibt es verschiedene Bedürfnisse. Junge Kunden haben andere Bedürfnisse als ältere Kunden. Deshalb ist es am wichtigsten in einem Verkaufsgespräch den Kunden zu fragen, wo seine Bedürfnisse liegen und auf diese Bedürfnisse Lösungen zu bieten.

Wenn sich jedoch ein Interessent bzw. potentieller Neukunde sich mit dem Thema „Vorsorge“ und „Versicherungen“ nie beschäftigt hat und womöglich sogar ein Berufseinsteiger ist, dann sollte man sich hier als Experte präsentieren und dem Kunden bestimmte Versicherungen „vorgeben“.

Personenversicherung geht vor Sachversicherung

Wichtige Versicherungen: PHV
Meine persönliche Meinung ist, dass eine Privat Haftpflichtversicherung mit die wichtigste Versicherung in einem Leben ist, denn laut Gesetzt haftet jeder mit seinem Privatvermögen, wenn er jemanden anderen einen Schaden zufügt. Und ich rede nicht davon, dass ein TV umgeworfen wird oder eine teure Vase… diese kann man notfalls auch noch aus der Portokasse bezahlen. Ich rede aber davon, wenn ein Schaden passiert, wo man einen anderen Menschen schaden zugefügt hat, der im schlimmsten Fall eine lebenslange Rente erhalten müsste. Diesen Schaden würde man ohne eine Private Haftpflichtversicherung (PHV) wahrscheinlich nie begleichen können und man müsste das ganze Leben für haften.

Wichtige Versicherungen: Einkommensabsicherung (Berufsunfähigkeitsversicherung, Krankentagegeldversicherung, Unfallversicherung)
Danach ist es wichtig das Thema „Einkommensabsicherung“ zu beraten. Darunter zählt das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung. Was ist wenn unser Kunde aufgrund Krankheit oder Unfall nicht mehr arbeiten kann und dennoch Geld zu leben benötigt? Dazu dient eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Zum Thema Einkommensabsicherung zählt auch das Thema Krankentagegeld. Jede Berufsunfähigkeitsabsicherung sollte in Kombination mit einem Krankentagegeld abgeschlossen werden. Denn bevor man BU wird, durchläuft man eben das Thema Krankentagegeld. Was ist Krankentagegeld? Krankentagegeld ist eine „Lohnfortzahlung“. Die ersten sechs Wochen zahlt der Arbeitgeber, danach die Krankenkasse zu einen verminderten Satz. Hier können Lücken zwischen 200 Euro und 400 Euro entstehen. GKV versicherte Selbstständige haben nur auf Antrag Anspruch auf Krankengeld!

Man kann ruhig den Kunden fragen ob er jeden Monat zwischen 200 und 400 Euro weglegen kann – für den Fall der Fälle. Denn wenn der Kunde keine Krankentagegeldabsicherung hat und länger als sechs Wochen krank ist, dann hat er eben genau diese Lücke zwischen 200 und 400 Euro weniger im Portmonee als bisher.

Benötigte Versicherungen

Und zum Thema Einkommen finde ich persönlich das Thema der Unfallversicherung. Ich weiß hier gibt es viele verschiedene Meinungen. Die einen sagen es ist ein sehr, sehr wichtiges Thema, die anderen sagen, es ist ein sehr unwichtiges Thema. Nichts desto trotz finde ich, dass das Thema Unfallversicherung mit in die Einkommenssituation integriert werden muss, vor allem wenn man einen schweren Unfall erleidet und im schlimmsten Fall in einem Rollstuhl gefesselt ist, dann ist das Leben schon hart und schmerzlich genug und mit Finanziellen Mitteln erleichtert es eben gewisse Umbaumaßnahmen durchzuführen (Haus, Auto, Treppenlift,…) – Behindertengerecht eben und dadurch den Alltag einfacher meistern zu können.

Wichtige Versicherungen: Pflegevorsorge und Rentenversicherung
Wenn diese Themen mit dem Kunden besprochen worden sind, müsste man sich das Thema der Pflegevorsorge und der Rentenversicherung anschauen. Pflegebedürftigkeit trifft nicht nur ältere Leute sondern auch viele jüngere Menschen. Einen Schlaganfall können mittlerweile sehr sehr junge Leute erleiden, teilweise Kleinstkinder – davor ist kleiner gewappnet. Deswegen ist das Thema Pflegevorsorge und Rentenversicherung im Alter ein sehr sehr wichtiges Thema.

Wichtige Versicherungen: Zum Schluss die Sachversicherungen…!
Und erst wenn man diese Punkte PHV, Einkommensabsicherung, Pflegevorsorge und Rentenversicherung mit dem Kunden durchgesprochen hat und dem Kunden ein Bedarfsgerechtes Angebot unterbreitet hat, erst danach sollte man je nach Bedarf mit dem Kunden über alle weiteren Sachversicherungen sprechen: z. B. Hausratversicherung, Wohngebäudeversicherung, Handversicherung, Vollkasko oder Teilkasko, Bausparvertrag, Vermögensaufbau…

Denn was nützt einem Kunden eine Handversicherung wenn er sich im Pflegefall das Heim nicht leisten kann bzw. wenn er BU wird und kein Geld mehr hat um sein Leben zu bestreiten…?